Spandauer Anglervereinigung 1947 e.V., V. 1.6.4


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SAV 1947 e.V.: Castinggolf

Projekte

Eine neue Sportart oder nur eine Idee?

Thorsten Waschnig, Castingsportwart der Spandauer Anglervereinigung 1947 e.V., machte sich Gedanken, wie man den Castingsport noch attraktiver machen kann. Also nahm er sich einen Golfball, drehte eine Schrauböse hinein und hängte dieses Wurfgewicht an seine Angel. Damit ging es zum Golfplatz und die neue Sportart war geboren.

Am 16 Mai 2007, um 18:00 Uhr war es dann soweit. Auf einer großen naturbelassenen Wiese hatten die Veranstalter 6 Löcher mit roten Fahnen markiert, in die es einzulochen galt.
Schon die ersten Würfe machten deutlich, worauf es bei diesem Golf-Casting ankommt. Zur Überwindung weiter Strecken sollte der Werfer den Rollwurf perfekt beherrschen, und die vorgeschaltete Schlagschnur muss von bester Qualität sein. Diese Weitwürfe sind vergleichbar mit denen beim Brandungsangeln, und das Wurfgewicht, der Golfball, wiegt immerhin rund 40 Gramm.
Schwierig wird es dann auch beim Einlochen. Alle Teilnehmer hatten damit so ihre Probleme, denn der Ball rollt nicht (durch die eingeschraubte Öse) er hüpft nur. Also hilft nur das direkte Einpendeln, die Regeln hierzu werden aber noch überarbeitet.

Insgesamt gewann der Verfasser von dieser Vorstellung folgenden Eindruck: Mit Golf-Casting kann man sich sicherlich trainieren und fit halten, da der Weitwurf einen Krafteinsatz ähnlich dem des Golfsportes fordert und die Entfernungen von Loch zu Loch auch nicht kürzer sind. Diese Form des Casting eignet sich hervorragend für Veranstaltungen auf nicht ausgelasteten Golfplätzen und ausreichend großen Grünflächen, wenn die Sicherheit der Zuschauer gewährleistet werden kann. Denn ein mit der Angelrute beschleunigter Golfball fliegt schnell und weit und kann beim Auftreffen auf den menschlichen Körper schon erhebliche Verletzungen verursachen.
Auf jeden Fall aber macht diese spielerische Variante des Casting richtig Spaß und wird viel-leicht auch mal zum "funsport".

Für die, die es mal ausprobieren möchten einige Hinweise:
Benötigt wird eine ca. 3 Meter lange Wurfrute, die das Gewicht des Golfballs (ca. 40 Gramm) verkraftet. Geeignet sind sicherlich die leichteren "Ostseepilkruten" oder härtere "Hechtru-ten". Als Schnur wähle man eine gute zwanziger Schnur und schalte dieser eine dreißiger Schlagschnur in dreifacher Rutenlänge vor. Dann noch den Golfball mit einer Ringöse für die Befestigung versehen und schon ist das "neue Sportgerät" fertig.






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